Simplonik TV

Eine Einladung an alle Anwender und Übenden, von ihren Erlebnissen zu berichten

Echt sein, Fühlen und Handeln

Dietmar Auris unterhält sich mit Katja und Markus über die ersten Erfolge und Auswirkungen durch die Auseinandersetzung mit der Simplonik im täglichen Leben. Katja und Markus haben unabhängig voneinander einen ähnlichen Einstieg in die Simplonik gefunden. Beide begannen zunächst mit einem ausgiebigen Selbststudium der Artikel und Bücher.

Es dauerte nur wenige Monate bis aus der vom Bildungssystem hinterlassenen Orientierungslosigkeit erste Klarheit und damit Perspektive entstand. Wussten sie anfänglich nicht, was Gefühle sind, sind sie nun für sie klar zu definieren und zu erkennen.

Erschreckend war zunächst die bewusste Feststellung, dass es im bisherigen Leben keine wirkliche Freude gab. Stattdessen war das Leben hochgradig angespannt. Sie definierten sich über Leistung und waren wie die meisten Personen heutzutage unwissentlich perfekte Weisungsempfänger. Markus… Weiterlesen

Aufrecht leben statt Saufen

Uli Mohr im Gespräch mit Jan und Katharina über angeblich unheilbare Gelenk- und Herzerkrankungen und das Ertränken eines scheinbar sinnlosen Lebens im Alkohol.

Katharina hätte ihre Kindheit am Liebsten gleich vergessen, besser noch das ganze Leben und zog sich schon früh in Passivität, extremen Alkoholismus, exzessive Kaufsucht und Kettenrauchen zurück.

Jan hingegen erlebte sich zunächst als frustrierter Sonderling, der als sensibler Linkshänder gegenüber den kopflastigen Anforderungen von Schule und Gesellschaft einen schweren Stand hatte. Resigniert stempelte er sich zum Versager und Dummkopf ab.

Angeregt durch seinen Vater begann jedoch schon bald eine überaus aktive sportliche Karriere als Judoka mit bemerkenswerten Auszeichnungen und Erfolgen. Es war ein Ausgleich, der ihn in der Rückschau nicht glücklicher machte. Schattenseite war der Missbrauch seiner… Weiterlesen

Berufung statt Orientierungslosigkeit

Dietmar Auris im Gespräch mit Siegfried und Sonja über ihre ersten Schritte auf dem Weg zu ihrer menschlichen Identität und Berufung.

Wer das Bildungssystem durchlaufen hat, wird sich in hohem Maße von der Gesellschaft abhängig fühlen. Notgedrungen orientiert man sich an den gesellschaftlich vorgegebenen Rollen um den Preis der eigenen Individualität.

Eine tiefsitzende, nagende Unzufriedenheit ließ allerdings sowohl Siegfried als auch Sonja nach Jahrzehnten innehalten und die Frage nach dem wirklichen Sinn des Lebens stellen.

Für Beide war die erste Begegnung mit der Simplonik ein Aha-Erlebnis. In der Schule galt es nur etwas auswendig zu lernen, wirkliches Verständnis hatte keine Chance. Nun hingegen zeigte sich eine unerwartete und begeisternde Einfachheit.

Tiefsitzende Unzufriedenheit erzeugt oftmals Widerstände gegen das System an sich.… Weiterlesen

Berufung und Begeisterung

Ulrich Mohr im Gespräch mit Dominik und Reinhard über trostlose Schulzeiten, das berufliche Leben als „menschlicher Automat“ und die Perspektiven, die sich aus dem startbereiten Simplonik-Kolleg ergeben.

Man darf den Faden verlieren, wenn man im Mittelpunkt steht. Es gibt keinen Grund, nachts vor Prüfungen schweissnass wach zu werden, nur weil die Angst vor dem Versagen zu unerträglichen Spannungen führt. Dabei sorgt man sich allzu oft und geradezu widersinnig um Dinge, die als sinnlos erlebt werden. Arbeiten, nur um zu überleben, ist für einen wachen Menschen eindeutig zuwenig. Wem ist es dann zu verdenken, wenn ihn der Schlaf in Schule und Ausbildung übermannt.

Schnell werden die modernen Medien wie Videospiele und Fernsehen zu einem Mittel der Flucht, des sich Abschaltens, um… Weiterlesen

Menschsein statt Mitläufer

Sein Weg begann in der Schule eher unspektakulär. Danach fügte sich für Uli Mohr Baustein für Baustein der weitere Weg zu einer klassischen Karriere. Schulmediziner mit alternativmedizinischem Interesse, Flieger, Fallschirmspringer, Kung Fu Lehrer, Betreuer von Spezialausbildungen des Militärs, Betreuer der Fallschirmsprungnationalmannschaft, Einzelkämpferausbildung, das sind einige seiner Stationen.

Dieser gesellschaftlich hochakzeptierte Weg fiel im Alter von 33 Jahren innerhalb weniger Monate wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Fast wie eine Ironie des Schicksals gehörte die Spontanheilung einer angeblich unheilbaren, langjährigen Neurodermitis (Hauterkrankung) zum Szenario dieser Katastrophe.

Das sagt er selber zu sich und seinem Weg:

Das Studium verlief für mich nicht unbedingt mit Begeisterung, aber durchaus mit Neugier. In der Schule überwog hingegen eindeutig die Langeweile. Gleichzeitig habe ich als Patient… Weiterlesen