Simplonik TV

Eine Einladung an alle Anwender und Übenden, von ihren Erlebnissen zu berichten

Berufung statt Beruf – Selbst „belanglose Jobs“ haben einen tieferen Sinn

Angelika ist eine Meisterin des Überlebens und ging mit oft „belanglosen Jobs“ unerschütterlich einfach weiter. Die Vielfalt der Tätigkeiten ist so beeindruckend wie ihre Unerschütterlichkeit. Mal war der Anstoß zur Neuorientierung der Verlust des Arbeitsplatzes, mal ihre rheumatischen Beschwerden oder ihre drängende Sehnsucht nach etwas Neuem, Erfüllendem. Heute sagt Angelika: „Anzeichen von Krankheiten, Unwohlsein, von beginnenden Wehwehchen sind immer ein Zeichen, dass das Leben so nicht funktioniert.“

Gerne wäre sie künstlerisch-kreativ tätig geworden. Stattdessen folgte sie dem Sicherheitsdenken ihres Vaters und studierte Betriebswirtschaft, um dann als Buchhalterin im Betrieb ihres Mannes zu arbeiten.

15 Jahre später wurde die Scheidung zum ersten großen Wendepunkt. Auf Empfehlung einer Bekannten arbeitete die nun alleinerziehende Mutter ohne Vorkenntnisse als Koloristin in einem renommierten Betrieb.… Weiterlesen

Unterdrückte Individualität, die Ursache aller menschlichen Probleme

Ulrich Mohr im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt über die Tatsache, daß nicht Geld sondern die Steuerung der menschlichen Vorstellungskraft der Schlüssel zur Macht ist. Das Thema ist düster. Doch für den Aufbruch in ein individuelles, kraftvolles und erfüllendes Leben muß man sich erstmal seiner tatsächlichen Lage bewußt werden. Dazu dient dieses Gespräch. Mit der Angewandten Simplonik, die Ulrich Mohr vor vielen Jahren begründet hat, kann man anschließend klar, orientiert und bereits zuhause die ersten wirkungsvollen Schritte tun.

Individualität wird meist allein mit einem individuellen Kleidungsstil, dem Erscheinungsbild oder einer speziellen Lebensweise in Verbindung gebracht. Im Kern geht es um etwas viel Existentielleres. Gelebte Individualität bedeutet: Ich bin in der Lage, intuitiv wahrzunehmen, was ich jetzt tun muß, um im… Weiterlesen

Warum die Ernährungslehren irren und sämtliche Empfehlungen scheitern müssen

Dr. med. Ulrich Mohr im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

Eine bekannte Aussage lautet: “Du bist, was du ißt”, aber sollte es nicht besser “Du ißt, was du bist” heißen? Seit Jahrzehnten kursieren die verschiedensten Ernährungslehren, Ernährungspläne und Diät-Konzepte durch die Welt und propagieren eine gesündere Ernährung und somit mehr Gesundheit. Doch seit genauso vielen Jahrzehnten scheitern diese Ratschläge und Konzepte regelmäßig.

Dr. med. Ulrich Mohr beschäftigt sich ebenfalls seit vielen Jahren mit unserer Ernährung und ist wenig verwundert über das Scheitern der Ernährungslehren, da die gewählten Ansätze einer besseren und gesünderen Ernährung bereits grundsätzlich falsch sind. So assoziieren wir Dinge wie Kalorienzählen, Ernährungspyramiden oder bestimmte Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln mit einer gesunden Ernährung. Dabei gibt es ein völlig anderes und… Weiterlesen

Beziehung statt Erziehung. Natürlich gesunder Umgang mit Kindern

Dr. med. Ulrich Mohr im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Der Schulzwang in Form einer Schulanwesenheitspflicht kann als überholtes Werkzeug der Gesellschaft (aus der NS-Zeit) betrachtet werden. Doch genau anders herum könnte man interpretieren, daß dieser Anwesenheitszwang im „Gefängnis Schule“ genau seinen Zweck erfüllt: Kinder von ihren grundeigensten Interessen zu entfernen und sie zu einer funktionierenden „Person“ zu erziehen, die die Interessen der Gesellschaft über die eigenen stellt. Diesen Aspekt und das komplette Netzwerk der Einbindung des Kindes in die Gesellschaft als steuerbare Person diskutiert Grundlagenphilosoph und Simplonik-Mentor Ulrich Mohr im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

Das gesellschaftliche Regelwerk ist, so Ulrich Mohr, grundsätzlich den historisch religiösen Regelwerken sehr ähnlich und könnte sogar als deren direktes Abbild interpretiert werden. Der… Weiterlesen

Berufung statt Beruf – Durch scheinbare Willensschwäche zur glücklichen Tagesmutter und Schulgründerin

Annabells Geschichte zeigt, wie zielführend es sein kann, wenn man keine Scheu davor hat, Neues zu wagen. Entgegen der anerzogenen Geradlinigkeit der Gesellschaft wechselte sie Ausbildungen und Jobs, die sich für sie nicht passend anfühlten und probierte sich immer wieder neu aus.

Das Anfangen und Aufhören hat sich für Annabell gelohnt, denn als 23-Jährige weiß sie heute, was Viele ein Leben lang herauszufinden versuchen. Sie weiß, was sie gut kann und was ihr Freude bereitet. Zudem hat sie einen Weg gefunden, damit finanziell unabhängig zu sein. Darüber hinaus plant sie ein eigenes großes Projekt: eine freie Schule – ohne Noten, starres Sitzen und Fächerdenken. Vielmehr sollen das Lernen in der Natur und das Entdecken mit dem eigenen Körper an erster… Weiterlesen