Simplonik TV

Eine Einladung an alle Anwender und Übenden, von ihren Erlebnissen zu berichten

Berufung statt Beruf – Durch scheinbare Willensschwäche zur glücklichen Tagesmutter und Schulgründerin

Annabells Geschichte zeigt, wie zielführend es sein kann, wenn man keine Scheu davor hat, Neues zu wagen. Entgegen der anerzogenen Geradlinigkeit der Gesellschaft wechselte sie Ausbildungen und Jobs, die sich für sie nicht passend anfühlten und probierte sich immer wieder neu aus.

Das Anfangen und Aufhören hat sich für Annabell gelohnt, denn als 23-Jährige weiß sie heute, was Viele ein Leben lang herauszufinden versuchen. Sie weiß, was sie gut kann und was ihr Freude bereitet. Zudem hat sie einen Weg gefunden, damit finanziell unabhängig zu sein. Darüber hinaus plant sie ein eigenes großes Projekt: eine freie Schule – ohne Noten, starres Sitzen und Fächerdenken. Vielmehr sollen das Lernen in der Natur und das Entdecken mit dem eigenen Körper an erster… Weiterlesen

Berufung statt Beruf – Herzen öffnen statt Leid und Kirche

Götz wird als 7. Kind in eine evangelische Landarztfamilie hineingeboren. Die Schule läuft für ihn nebenher. Er fühlt sich nicht akzeptiert und fragt sich ständig: „Wozu brauche ich das? Was bringt es mir für meinen Alltag?“ Die Frage bleibt unbeantwortet. Sein Interesse gilt daher der Politik, den Pfadfindern, einem Posaunenchor und dem Umweltschutz. In der 10. Klasse findet er im Mathe-Unterricht erstmals einen praktischen Bezug zu seinem Alltag. Dass man mithilfe von mathematischen Ableitungen berechnen kann, wie eine Dose beschaffen sein muss, damit sie bei größtem Inhalt am wenigsten Blech verbraucht, weckt sein Interesse für dieses Fach. Interesse macht Lernen leicht – fortan hat Götz gute Noten in Mathe.

Schon früh begegnet ihm der Tod. Als Götz 10 Jahre alt… Weiterlesen

Fortschreitende digitale Verblödung und die Annäherung des Menschen an die Maschine

Dr. med. Ulrich Mohr im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung unserer Gesellschaft kommt es zu Entwicklungen, die von vielen Experten mit Sorge beobachtet werden. Erlernte Unfähigkeit, Realitätsferne und die zunehmende Smartphone-, Internet- und Unterhaltungssucht sind Phänomene unserer technisierten Welt, die abhängige Menschen erschafft und sie in unserer Gesellschaft immer realitätsferner werden lassen.

Dem versucht Dr. med. Ulrich Mohr entgegen zu wirken. Er ist Mediziner, ganzheitlicher Philosoph und Simplonik-Lehrer. Er analysiert die aktuelle Situation so: Der Mensch wurde zur Person – einer Maske (wörtliche Übersetzung von „Person“), eines Ausschnitts von sich selbst – reduziert, um sich in die Gesellschaft einzufügen. Er muß seine Intuition unterdrücken und seine Gefühle verneinen, um überleben zu können. Denn seine natürliche… Weiterlesen

Warum Ernährungslehren irren und sämtliche Empfehlungen scheitern müssen

Eine bekannte Aussage lautet: „Du bist, was du ißt“, aber sollte es nicht besser „Du ißt, was du bist“ heißen? Seit Jahrzehnten kursieren die verschiedensten Ernährungslehren, Ernährungspläne und Diät-Konzepte durch die Welt und propagieren eine gesündere Ernährung und somit mehr Gesundheit. Doch seit genauso vielen Jahrzehnten scheitern diese Ratschläge und Konzepte regelmäßig.

Dr. med. Ulrich Mohr beschäftigt sich ebenfalls seit vielen Jahren mit unserer Ernährung und ist wenig verwundert über das Scheitern der Ernährungslehren, da die gewählten Ansätze einer besseren und gesünderen Ernährung bereits grundsätzlich falsch sind. So assoziieren wir Dinge wie Kalorienzählen, Ernährungspyramiden oder bestimmte Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln mit einer gesunden Ernährung. Dabei gibt es ein völlig anderes und grundsätzliches Problem bei unserer Ernährung.

Unsere Ernährung wird von Glaubenssätzen… Weiterlesen

Berufung statt Beruf – Von der Stahlindustrie zu lebendiger Ernährung

Silvia erfuhr im Laufe ihres Lebens, dass es nicht nur um Geld und Funktionieren geht. Für diese Einsicht hat es allerdings Jahrzehnte gebraucht, angefüllt mit viel Leid. Während ihrer Schulzeit hatte sie von ihrem Klassenlehrer die Empfehlung bekommen, einen Beruf zu wählen, der etwas mit Technik zu tun hat. Sie lebte damals in Eisenhüttenstadt. Dort gab es ohnehin viele Arbeitsplätze durch die angesiedelte Stahlindustrie. Der Empfehlung ging sie nach und absolvierte ein Studium in Metallurgie und Werkstofftechnik. Im Anschluss an das Ingenieurstudium kamen, kurz nachdem sie ihre Arbeit in der Stahlindustrie aufgenommen hatte, ihre zwei Kinder zur Welt. Diese gab sie sogar später als in der DDR üblich nach kaum einem Jahr in die Kita.

Ohne nachzudenken nahm sie ihre… Weiterlesen