Eine Einladung an alle Anwender und Übenden, von ihren Erlebnissen zu berichten

Sendungen

Berufung statt Beruf – Von der Industrieschneiderin zur erfolgreichen Schuhladenbesitzerin und Trainerin

Eine tiefe Lebenskrise weckte in Sabine die Feinfühligkeit für ihr Herzensanliegen. Dem bewußten und natürlichen Gehen des Lebensweges widmet sie sich nun als selbstständige Barfußschuhhändlerin.

Als Musterschülerin folgte sie nach dem Abitur besinnungslos dem Beruf der Mutter. Architektin wäre sie gerne geworden, doch davon gäbe es schon zu viele. Qualvoll war die Ausbildung zur Industrieschneiderin. Bei aller Monotonie hielt sie durch.

Textildesign hätte sie gerne gemacht. Sie scheiterte an der Aufnahmeprüfung und studierte schließlich Bekleidungstechnik. Während eines Intermezzos in Südspanien stieg sie interessiert, aber ohne wirkliche Freude, in eine kleine Unternehmensberatung ein. Schöne Lebensgefühle waren der Freizeit vorbehalten.

Nach einem Aufbaustudium in internationalem Marketing fand sie Anstellung bei einem Nähmaschinenhersteller. Sie entdeckte, dass ihr das Sprechen und Vermitteln bei Vorträgen… Weiterlesen

Berufung statt Beruf – Selbst „belanglose Jobs“ haben einen tieferen Sinn

Angelika ist eine Meisterin des Überlebens und ging mit oft „belanglosen Jobs“ unerschütterlich einfach weiter. Die Vielfalt der Tätigkeiten ist so beeindruckend wie ihre Unerschütterlichkeit. Mal war der Anstoß zur Neuorientierung der Verlust des Arbeitsplatzes, mal ihre rheumatischen Beschwerden oder ihre drängende Sehnsucht nach etwas Neuem, Erfüllendem. Heute sagt Angelika: „Anzeichen von Krankheiten, Unwohlsein, von beginnenden Wehwehchen sind immer ein Zeichen, dass das Leben so nicht funktioniert.“

Gerne wäre sie künstlerisch-kreativ tätig geworden. Stattdessen folgte sie dem Sicherheitsdenken ihres Vaters und studierte Betriebswirtschaft, um dann als Buchhalterin im Betrieb ihres Mannes zu arbeiten.

15 Jahre später wurde die Scheidung zum ersten großen Wendepunkt. Auf Empfehlung einer Bekannten arbeitete die nun alleinerziehende Mutter ohne Vorkenntnisse als Koloristin in einem renommierten Betrieb.… Weiterlesen

Berufung statt Beruf – Durch scheinbare Willensschwäche zur glücklichen Tagesmutter und Schulgründerin

Annabells Geschichte zeigt, wie zielführend es sein kann, wenn man keine Scheu davor hat, Neues zu wagen. Entgegen der anerzogenen Geradlinigkeit der Gesellschaft wechselte sie Ausbildungen und Jobs, die sich für sie nicht passend anfühlten und probierte sich immer wieder neu aus.

Das Anfangen und Aufhören hat sich für Annabell gelohnt, denn als 23-Jährige weiß sie heute, was Viele ein Leben lang herauszufinden versuchen. Sie weiß, was sie gut kann und was ihr Freude bereitet. Zudem hat sie einen Weg gefunden, damit finanziell unabhängig zu sein. Darüber hinaus plant sie ein eigenes großes Projekt: eine freie Schule – ohne Noten, starres Sitzen und Fächerdenken. Vielmehr sollen das Lernen in der Natur und das Entdecken mit dem eigenen Körper an erster… Weiterlesen

Berufung statt Beruf – Herzen öffnen statt Leid und Kirche

Götz wird als 7. Kind in eine evangelische Landarztfamilie hineingeboren. Die Schule läuft für ihn nebenher. Er fühlt sich nicht akzeptiert und fragt sich ständig: „Wozu brauche ich das? Was bringt es mir für meinen Alltag?“ Die Frage bleibt unbeantwortet. Sein Interesse gilt daher der Politik, den Pfadfindern, einem Posaunenchor und dem Umweltschutz. In der 10. Klasse findet er im Mathe-Unterricht erstmals einen praktischen Bezug zu seinem Alltag. Dass man mithilfe von mathematischen Ableitungen berechnen kann, wie eine Dose beschaffen sein muss, damit sie bei größtem Inhalt am wenigsten Blech verbraucht, weckt sein Interesse für dieses Fach. Interesse macht Lernen leicht – fortan hat Götz gute Noten in Mathe.

Schon früh begegnet ihm der Tod. Als Götz 10 Jahre alt… Weiterlesen

Berufung statt Beruf – Von der Stahlindustrie zu lebendiger Ernährung

Silvia erfuhr im Laufe ihres Lebens, dass es nicht nur um Geld und Funktionieren geht. Für diese Einsicht hat es allerdings Jahrzehnte gebraucht, angefüllt mit viel Leid. Während ihrer Schulzeit hatte sie von ihrem Klassenlehrer die Empfehlung bekommen, einen Beruf zu wählen, der etwas mit Technik zu tun hat. Sie lebte damals in Eisenhüttenstadt. Dort gab es ohnehin viele Arbeitsplätze durch die angesiedelte Stahlindustrie. Der Empfehlung ging sie nach und absolvierte ein Studium in Metallurgie und Werkstofftechnik. Im Anschluss an das Ingenieurstudium kamen, kurz nachdem sie ihre Arbeit in der Stahlindustrie aufgenommen hatte, ihre zwei Kinder zur Welt. Diese gab sie sogar später als in der DDR üblich nach kaum einem Jahr in die Kita.

Ohne nachzudenken nahm sie ihre… Weiterlesen